Das Fahrrad

Wer an einem Velothon teilnehmen möchte, braucht die richtige Ausrüstung. Allem voran: das Fahrrad. Denn mit einem einfachen Hollandrad ist ein Velothon mit 60 km Länge vielleicht noch zu schaffen – aber viel Spaß wird der Fahrer dabei bestimmt nicht haben. Aber es muss auch nicht gleich das ultraleichte Profibike mit Carbonrahmen, Scheibenbremsen und ergonomisch geformten Griffen sein. Es muss nicht einmal ein Rennrad sein! Aber sportlich und relativ hochwertig sein sollte es allemal.

Worauf muss ich beim Fahrradkauf achten?

Es gibt drei wichtige Dinge, auf die man beim Kauf eines Fahrrads achten sollte. Vor allem, wenn man vorhat, damit einen Velothon zu fahren:

  • Wie schwer ist der Rahmen?
  • Ist die Gangschaltung gut und auch auf Dauerbelastung ausgelegt?
  • Wie hart oder weich, wie breit oder schmal ist der Sattel?

Warum man auf das Gewicht des Rahmens achten sollte, wird spätestens beim ersten Berganstieg deutlich. Je leichter der Rahmen, desto leichter das gesamte Fahrrad. Entsprechend ist es auch leichter, den Anstieg zu bewältigen. Dabei reicht es für den Hobby-Fahrer, sich einen Rahmen aus Aluminium statt Carbon zuzulegen, da Carbon deutlich teurer ist und bei unsachgemäßem Gebrauch eher bricht als ein Rahmen aus Aluminium.

Dass eine gute Gangschaltung wichtig ist, sollte man nicht weiter erklären müssen. Jeder hat schon einmal mit einer Gangschaltung gekämpft, die die Kette nicht in das nächstgrößere oder -kleinere Ritzel legt, sondern sie einfach “runterwirft”. Sobald die Kette vom Ritzel rutscht ist ein Weiterkommen nicht mehr möglich. Verkantet sich die Kette dann auch noch, verliert man viel Zeit und meist den Spaß am Rad.

Der Sattel ist ebenfalls wichtig. Er sollte nicht zu weich sein, aber auch nicht zu hart und, was extrem wichtig ist, nicht zu breit. Denn je breiter der Sattel, desto eher scheuert er am inneren Oberschenkel. Auf kurzen Strecken merkt man das kaum – nach 60 km kann das aber sehr schmerzhaft sein.