Das Trikot

Das Radtrikot besteht aus zwei gleichfalls wichtigen Teilen:

  • Das Oberteil: Der Teil, der oft als “Trikot” bezeichnet wird.
  • Die Hose: Ein wichtiger Bestandteil des Trikots, der farblich jedoch variabel ist.

Teil 1: das Oberteil

Je nach dem, was man für Ansprüche an sein Trikot hat, gibt es hier verschiedene Optionen. Was jedoch alle Oberteile gemein haben: Sie liegen eng an, sind aus atmungsaktivem Material und sorgen dafür, dass der Schweiß nach außen transportiert wird um so die bestmögliche Kühlung durch den Fahrtwind zu gewährleisten. Natürlich gibt es aber auch Optionen für Herbst und Winter, die die Körperwärme konservieren und so dafür sorgen, dass der Radler warm und trocken bleibt.

Oft werden Trikots dazu genutzt, Etappensieger oder andere besondere Leistungen kenntlich zu machen. Bei der Tour de France, zum Beispiel, bekommen die Fahrer mit den besten Sprints des Tages, oder wenn sie die meisten Höhenmeter in einer gewissen Zeit überwunden haben, ein besonders gefärbtes Trikot, das als eine Art Medaille fungiert.

Teil 2: Die Hose

Weitaus wichtiger als das Oberteil ist beim Radrennsport die Hose. Sie muss einiges aushalten und vor vielem schützen. Sie muss der starken Reibung an der Innenseite der Oberschenkel wiederstehen ohne dabei kaputt zu gehen – und dabei zeitgleich den Fahrer vor reibungsbedingten Verletzungen schützen. Außerdem muss sie so wattiert sein, dass das Gesäß des Fahrers auch nach Stunden auf dem Sattel nicht allzu sehr schmerzt, ohne dabei jedoch die Bewegungsfreiheit und Flexibilität des Trägers einzuschränken.

Dazu sollte sie, je nach Bedingung, die Körpertemperatur des Trägers regulieren und dafür sorgen, dass Schweiß nach außen gebracht wird, Regenwasser von oben und unten jedoch nicht bis zum Träger vordringen kann.

Letztendlich sind die Oberteile der Trikots für alle Radfahrer die gleichen. Lediglich bei den Hosen gibt es starke Unterschiede bei den Fahrern – entsprechend den jeweiligen Vorlieben oder Bedürfnissen.