Der Helm

Von Jugendlichen oft belächelt und im Stadtverkehr häufig stark vermisst, spielt er bei Radrennen nicht nur wegen der Sicherheit, sondern auch wegen den aerodynamischen Vorteilen eine große Rolle: der Fahrradhelm.

Ein aerodynamischer Lebensretter

Oft ist der Fahrradhelm leider nicht Teil des Radfahrer-Outfits. Er drückt Frisuren platt, muss herumgeschleppt werden und sieht oft nicht sehr gut aus. Oft wären Fahrradunfälle jedoch deutlich weniger schlimm ausgegangen, wenn der beteiligte Radfahrer einen Helm aufgehabt hätte. Im Radsport wird hier kein Risiko eingegangen: ohne Helm kein Start. Dazu kommt der Vorteil, den ein Helm bei der Aerodynamik bietet. Vor allem bei hohen Geschwindigkeiten bricht der Helm die Luft vor dem Fahrer auf und kann so den entscheidenden Vorteil liefern den es braucht, um sich gegen seine Gegner durchzusetzen.

Wie finde ich den richtigen Helm?

Es gibt ein paar einfache Richtlinien, wie ein Helm sein muss um den Träger bestmögliche Vorteile und den optimalen Schutz zu liefern. Hier die wichtigsten Punkte:

  • 1. Ein Helm muss passen

Damit der Helm wirklich schützt, muss er richtig passen. Das heißt, er darf nicht zu groß, aber eben auch nicht zu klein sein. Drückt es stark beim Tragen, ist der Helm zu klein. Verrutscht er öfters während der Fahrt, ist er zu groß. In beiden Fällen bringt der Helm keinerlei Schutz, sollte der Träger stürzen – er verliert aber auch seine aerodynamischen Vorteile, wenn er nicht so sitzt wie vorgesehen.

  • 2. Ein Helm muss bequem sein

Zur Passform kommt hinzu, dass ein Helm bequem sein muss. Denn selbst wenn der Helm passt, gibt es Druckstellen oder liegt er unangenehm am Kopf auf, lenkt der Helm möglicherweise vom Geschehen auf der Straße ab und ist somit an und für sich ein Sicherheitsrisiko.

Es ist also klar: den passenden Helm zu finden ist nicht schwer. Und diverse Vorteile bringt er auch noch mit sich.