Der Velothon in Berlin 2018

Am 13. Mai 2018 war es wieder so weit: Die Straßen der Hauptstadt wurden gesperrt und tausende von Radfahrern, vom Hobbysportler bis zum Profi, vom Rennrad bis zum Mountainbike fanden sich in Berlin ein, um an der “schnellsten Stadtrundfahrt Berlins” teilzunehmen. Das Motto: Dabei sein ist alles – und die Stadt aus einer anderen Perspektive, ohne Autolärm und Abgase zu erleben, die Zugabe.

Drei Streckenlängen für Anfänger bis Profis

Je nach Fitness-Level und Können der Fahrer gibt es die Möglichkeit, sich zwischen drei verschiedenen Streckenlängen zu entscheiden. Wahlweise 60 km, 100 km oder 160 km können die Radler an dem Tag hinter sich bringen. Dabei ist die Strecke voller Highlights, von spannenden Sightseeing-Attraktionen über Aktionen, die extra für diesen Tag auf die Beine gestellt werden. Dabei bleibt es jedem Fahrer für sich selbst überlassen, ob er die Strecke in möglichst kurzer Zeit schaffen möchte oder lieber relativ gemütlich entlangradelt und die Szenen in sich aufnimmt. Hat man die gewählte Strecke letztendlich geschafft, warten übrigens eine Teilnehmerurkunde und eine Finisher-Medaille auf die Radsportler.

2018: Zahlen, Daten, Fakten

Am 13. Mai diesen Jahres starteten an die 10.000 Radsportler in den insgesamt 7 Kategorien. 2018 bestand die Möglichkeit, die 60 km, 100 km oder 160 km entweder “normal” oder auf dem Tandem zurückzulegen. Außerdem gab es die “Fixed 42 WM”, bei der insgesamt 600 Teilnehmer aus allen Ländern der Welt gegeneinander antraten.

Sieger bei den 60 km war, mit einer Zeit von knapp eineinhalb Stunden, der Pole Pawel Szczepaniak, bei den 100 km gewann der Deutsche Stefan Brechler mit 2 Stunden 23 Minuten 54 Sekunden, und bei der Königsklasse mit 160 km gewann der Deutsche Valentin Szalay mit rekordverdächtigen 3 Stunden 48 Minuten und 20 Sekunden.

Die Fixed 42 WM konnte der deutsche Nico Hesslich für sich entscheiden, der die Strecke in 54 Minuten und 14 Sekunden zurücklegte.