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X-Games 2018 wieder in Europa

Jeder, der sich auch nur im geringsten mit BMX, Skateboard oder dem damit einhergehenden Lifestyle beschäftigt weiß, dass es einen riesigen Aufschrei in der Community gab als bekannt wurde, das Skateboarding 2020 erstmals als olympische Disziplin aufgenommen werden sollte. Denn, so die Meinung Vieler: Die X-Games sind die eigentliche Olympiade aller ernstzunehmenden Skater und BMXer, nicht der Großevent Olympia. Denn die X-Games sind fokussiert auf eben diese beiden Sportarten und bieten den Fans deutlich mehr, als die Olympischen Spiele es wohl schaffen werden. Noch besser: Im Mai 2018 kommen die X-Games erstmals seit 2013 wieder in die Nähe der deutschen Fans – nämlich nach Oslo.

X-Games 2018 in Oslo

Vom 16. bis 20. Mai findet sich die Crème de la Crème der Skateboarder, Snowboarder, Ski-Fahrer und BMXer in der norwegischen Hauptstadt ein um den besten Skater beziehungsweise Fahrer, sowie die beste Skaterin beziehungsweise Fahrerin zu küren. An 4 Tagen geht es in Halfpipes, Skateparks und auf der Straße im sogenannten „Street Contest“ zur Sache.

Sommer X-Games immer noch exklusiv in den USA

Die Sommer X-Games, bei denen der Fokus auf BMX, Freestyle Motocross, Mountainbike und Skateboard liegt, sind leider immer noch exklusiv in den USA. Zwar nehmen auch hier jährlich Sportler aus aller Welt, auch aus Deutschland, teil. Aber trotzdem hat es die „große“ Veranstaltung noch nicht nach Europa geschafft. In Oslo sind erstmals auch explizit BMXer angesprochen, die bisher für die X-Games immer in die USA reisen mussten.

Bei den X-Games 2018, die voraussichtlich in Austin, Texas, stattfinden werden, wird dennoch wieder mit dem Gro der weltweiten Elite im BMX gerechnet – eben auch, weil die anderen Bike-Wettbewerbe wie Downhill lediglich in den USA stattfinden.

Letztendlich bleibt Fahrradfans wohl doch nur die Reise in die USA, um die großen Radevents der X-Games mitzuerleben. Aber Oslo macht Hoffnung für den Europäischen Raum.

Velorace Dresden: Mitstreiter gesucht

Ein Radrennen ganz alleine zu fahren macht wenig Spaß, weshalb die Teilnehmer gerne Mitstreiter für sich werben. Dabei geht es natürlich nicht nur um Leute, die an Start und Ziel stehen und jubeln, sondern vor allem um andere Radfahrer, mit denen man die Strecke im Team zusammen bewältigt. Der gegenseitige Ansporn und das gegenseitige Pushen bei schwierigen Streckenabschnitten ist eine mentale Stütze, die das Rennen für alle Teammitglieder leichter werden lassen.

Olaf Ludwig sucht Mitfahrer

Aus diesem Grund suchen das Team um Olaf Ludwig, Stevens Bikes und Skoda Velorace Dresden noch Radsportler, die mit dem Olympia-Sieger Ludwig an dem Velorace teilnehmen. Drei glückliche Bewerber dürfen am 12. August in Dresden die 63 km Strecke zusammen mit Ludwig bewältigen, so berichtet das Portal radsport-news.com. Es ist dabei nicht nötig, das Rennen schon einmal gefahren zu sein oder eine besondere Profileistung erbracht zu haben – sportlich und fit sollten die Bewerber dennoch sein. Per E-Mail müssen die Bewerber ein sportliches Foto von sich, sowie ihre Start- oder Meldenummer vom Meldeportal Rad-Net-Regista einsenden. Dazu möchte Olaf Ludwig kreative oder lustige Begründungen, warum er genau diesen Sportler als seinen Teampartner auswählen sollte. Teilnahmeschluss ist der 12.07.2018 um 12 Uhr.

Wer ist Olaf Ludwig?

Für alle, die ihn nicht kennen: Olaf Ludwig war einer der bedeutendsten Radsportler der DDR und der BRD. In den 1980er und 1990er Jahren war er einer der erfolgreichsten Deutschen Radsportler, der unter anderem zwei Gesamtsiege bei der Friedensfahrt für sich einholen konnte, sowie den Sieg im Einzelrennen bei den Olympischen Spielen 1988 in Seoul. Außerdem gewann er insgesamt drei Etappen der Tour De France, sowie das grüne Trikot als bester Sprinter. Nach seiner aktiven Karriere leitete er bis 2006 das Team T-Mobile der Tour de France mit seinem Unternehmen “Olaf Ludwig Cycling GmbH. Auch heute ist Ludwig noch aktiv im Radsport, vor allem für gute Zwecke.

Das Rad – für Rennen und Spiel

Wenn es um Sport geht, ist vor allem Sponsoring ein wichtiger Faktor. Der Radrennsport ist hier keine Ausnahme: Von Sportlernahrung bis Glücksspiel, vom Autohersteller bis zum Möbelhaus machen Unternehmen aus allen möglichen Geschäftsbereichen Sponsoring für Radrennfahrer und ihre Rennställe. Dabei passen manchen Sponsoren besser zum Radrennsport als andere – und vor allem im Bereich Glücksspiel gibt es viele Möglichkeiten für Werbetreibende, auf Ähnlichkeiten zwischen Radrennsport und Glücksspiel hinzuweisen. Nicht zuletzt auf so ausgeklügelte Art und Weise wie zum Beispiel beim Spin Palace online casino, bei dem das Rad eine ebenso große Rolle spielt wie beim Rennsport. Nur dass es im Falle der ersteren eher um den Kessel beim Roulette oder die sich drehenden Räder bei einarmigen Banditen handelt und nicht um das Fahrrad an und für sich.

Roulette: Das Spiel mit dem Rädchen

Roulette ist wohl eines der bekanntesten Casinospiele und zugleich ein Spiel, bei dem das “Roulette”, zu Deutsch “Rädchen”, eine zentrale Rolle spielt. Es gibt die Vermutung, dass die ersten Kessel im Roulette wirkliche Räder waren, wie sie zum Beispiel bei den antiken Zweirädern – dem Uropa des Fahrrad – oder bei Kutschen verwendet wurden. Zwischen den Speichen wurden Holzlatten angebracht, die Speichen an und für sich dienten als Abtrennung zwischen den einzelnen Feldern. Ob daher auch der Name rührt, ist nicht klar. Definitiv ist jedoch auch eine Verbindung zum klassischen “Glücksrad” die in alten Überlieferungen dokumentiert ist.

Radrennsport im Glücksspiel

Natürlich gibt es aber auch offensichtlichere Verbindungen zwischen Radrennsport und Glücksspiel. So können einarmige Banditen zum Beispiel Fahrräder zum Thema haben – hier ist oft die Tour de France mit ihren verschieden gefärbten Trikots für Sprintgewinner oder Etappensieger der Ideengeber für die verschiedenen Gewinnmotive. Aber auch auf der Rückseite von Karten werden gerne Fahrräder gezeigt, hier jedoch vor allem die alten Hochräder, die im Radsport heute kaum noch Verwendung finden.

Sponsoren im Radrennsport

Sport ist immer ein wichtiger Bestandteil des Marketing-Budgets von Lifestylemarken, Autoherstellern, Ausstattern wie Adidas, Umbro der Nike, sowie Unternehmen die Dienstleistungen bringen, die mehr oder weniger mit dem gesponserten Sport zusammenhängen. Gerade im Lifestyle- und Ausstatter-Bereich haben es die Werbetreibenden oft leicht, ihre Verbindung zum Sport geschickt auszuspielen. Man denke nur an die Werbung von Apple beim Super Bowl, den Anzeigen von Nike und Adidas für die Fußball WM und EM oder den Vorspann vor der Sportschau: “Viel Spaß wünscht Krombacher. Krombacher – eine Perle der Natur.”

Nicht mehr aus dem Sport wegzudenken

Jeder, der regelmäßig Fußball schaut, hat sofort die Stimme des Sprechers im Ohr. Auch von den Fußball-Trikots sind die großflächigen Sponsoren nicht mehr wegzudenken. So kann man sich das Trikot des FC Bayern München nur schwer ohne das Logo von T-Mobile vorstellen.

Im Radsport ist das nur ein bisschen anders

Im Radsport ist Sponsoring ein ebenso wichtiger Bestandteil wie im Fußball, der Formel 1 oder beim American Football. Der Unterschied: Gerade auf den Trikots der Fahrer sind deutlich mehr Sponsoren zu finden. Da das Zielpublikum im Radsport älter ist als beim Fußball, sind auch Werbeanzeigen für Apps oder Angebote wie die Spin Palace App oder Casino-Spiele gerne gesehen. Auch auf den Banden ist Werbung von Totto Lotto, bet24 und anderen großen Wett- und Glücksspielportalen keine Seltenheit.

Sponsoring bringt Awareness

Dabei nutzen die Anbieter von Wetten und Glücksspiel ihre Werbung keineswegs nur, um Kunden zu akquirieren. Sie warnen auch vor den Gefahren des Glücksspiels und weißen auf Hilfsangebote hin, sollte man das Gefühl haben, die Kontrolle zu verlieren. Es gibt es auch Angebote wie die Spin Palace App, bei der die Spieler auch in Fantasiewährung spielen können und so den Kick und das Adrenalin eines „echten“ Glücksspiels haben, ohne dabei echtes Geld zu verlieren – eine Win-Win-Situation also.

Der Giro d’Italia

Wieder ein schlimmer Unfall beim Giro d’Italia! Sieben Jahre nach dem Todesfall des Radprofis Wouter Weylandt, der beim Giro d’Italia 2011 in der Nähe von Rapallo tödlich verunglückte, kam es laut BILD erneut zu einem schweren Unfall beim italienischen Radrenn-Klassiker. Bereits am 9. Mai ereignete sich der Unfall, der dieses Mal den Fahrer eines Motorrads, das als Begleitfahrzeug unterwegs war, traf.

Auto rast durch die Absperrung

Ein 60 Jahre alter Autofahrer hatte Medienberichten zufolge die Kontrolle über seinen Wagen verloren und fuhr ungebremst durch die Absperrung an der Strecke in der Nähe der italienischen Stadt Agrigent in Sizilien. Dabei erfasst er einen 48 Jahre alten Motorradfahrer, der als Begleitfahrzeug und Sicherheitskraft vor Ort war und verletzte ihn schwer. Der Mann wurde mit einer Hirnblutung und mehreren gebrochenen Rippen in das Krankenhaus der Stadt Caltanissetta, 50 km landeinwärts, gebracht. Entgegen italienischer Medienberichte erlag der Mann zum Zeitpunkt des Artikels noch nicht seinen Verletzungen, er schwebt jedoch trotzdem noch in Lebensgefahr.

Giro d’italia: gefährlicher als andere Rennen?

Der erneute Unfall beim italienischen Klassiker lässt die Frage aufkommen, ob der Giro d’Italia doch gefährlicher ist als andere Rennen. Bei der Tour de France kam es bis dato zu deutlich weniger tödlichen oder schweren Unfällen. Die Diskussion entbrannte bereits 2011, als der belgische Radfahrer Wouter Weylandt bei einer Abfahrt die Kontrolle verlor und mit voller Geschwindigkeit in eine Mauer fuhr. Weylandt war zu diesem Zeitpunkt gerade einmal 26 und eine große Hoffnung für den belgischen Radsport. Er erlag damals seinen schweren Verletzungen direkt am Unfallort – durch die schweren Kopfverletzungen, die er sich beim Aufprall auf die Mauer zuzog, kam jede Hilfe zu spät.

Die Giro-Organisatoren widersprechen den Vorwürfen, der Giro d’Italia sei gefährlicher als andere Radrennen. Letztendlich sei jedes Rennen, egal ob motorisiert oder auf dem Fahrrad, mit gewissen Sicherheitsrisiken verbunden, so der Verband.

Velothon als Werbeträger

Wie in jeder Sportart ist auch im Radsport ein gewisses Maß an Sponsoring vonnöten, damit Fahrer und Rennställe sich die Teilnahme an den zahlreichen Rennen leisten können. Selbst “kleine” Events wie ein Velothon sind interessant für Sponsorings aller Art – von der Sporternährung zu Casinospielen, von Fahrradzubehör zu Uhrenherstellern. Aber wie genau funktioniert Sponsoring im Radsport?

Das Radtrikot

Ein beliebter Werbebträger ist das Trikot, das die Fahrer während des Rennens tragen. Natürlich gibt es in einem Velothon nicht so viele verschiedene Trikots wie zum Beispiel bei der Tour de France, aber Reichweite haben sie allemal. Denn selbst wenn ein Radsportler die aktive Karriere beendet, werden Trikots gerne noch zu einem guten Zweck aus dem Schrank geholt und zum Beispiel versteigert.

Gerade für Casinos, egal ob Online oder Offline, sind Radsportler ein guter Werbeträger. Das Trikot bietet eine gute Werbefläche, die vor allem von einem älteren Zielpublikum gesehen werden. Nicht repräsentativen Studien zufolge sind fast 70% der Radsportfans zwischen 30 und 70, während Radfans unter 18 eher zu einer Seltenheit geworden sind.

Die Banden

Vor allem bei Velothons gibt es auch einen großen Bedarf an Streckenabsperrungen, der mit Banden abgedeckt wird. Diese Banden bestehen entweder aus Plastik oder aus Strohballen, die mit einem Banner überspannt sind. Vor allem in engen Kurven sind diese Banner unglaublich wichtig, um die Fahrer bei eventuellen Unfällen ausreichend zu schützen. Ähnlich wie beim Fußball eignen sich diese Banner natürlich ideal als Werbefläche. Die große Fläche und die vielfältigen Möglichkeiten des Drucks auf Plastik, Planen, Mesh und ähnliche Stoffe gibt hier sogar mehr Freiheiten als auf den Trikots der Sportler. Dazu kommt, dass ein Banner bzw. eine Bande natürlich deutlich größer sind und mit ihrer Leuchtkraft überzeugen können. Ein weiterer Vorteil: im Radsport sind nicht wie im Fußballstadion tausende Banden nebeneinander, sondern nur an wichtigen Stellen platziert und somit einzigartig.

Größter Pumptrack der Welt eröffnet

In den Niederlanden wurde am 10. März 2018 der größte Pumptrack der Welt eröffnet. Nahe der niederländischen Gemeinde Roosendaal, in der Provinz Nordbrabandt, wurde der Velosolution Pumptrack feierlich eröffnet. Neben Stargästen wie dem Red Bull Athlet Twan van Gendt konnten Biker, aber auch Skateboarder und Rollerblader den Park bei der Eröffnung direkt testen.

Auch für deutsche Sportler interessant

Die Gemeinde Rosendaal, aus der berühmte Personen wie der Jazzpianist Jack van Poll oder der Radsportler Antoine Mezairac stammen, ist nur circa Autostunden vom Ruhrpott entfernt und somit auch für deutsche Sportler sehr interessant. Gerade für den Bereich BMX und Freestyle, aber auch für Streetsurfer, Rollerblader und Skater bietet der Pumptrack einen guten Grund, seinen Sommerurlaub in der kleinen niederländischen Gemeinde zu planen. Auf einer Fläche von 107 Quadratkilometern bietet Rosendaal nicht nur den größten Pumptrack Europas, sondern auch schöne Wälder und Landschaften, die sich für längere Radtouren oder Trecks sehr gut eignen. Lediglich Fans von Downhill werden in den Niederlanden nicht wirklich auf ihre Kosten kommen.

Was ist ein Pumptrack?

“Pumptrack” bezeichnet eine Strecke speziell für Mountainbikes und BMX, auf der es das Ziel ist, sich möglichst ohne zu treten, nur doch Hochdrücken, also Pumping, fortzubewegen. Damit man bei diesem Pumping, also dem schnellen Hochdrückend es Oberkörpers, genug Schwung bekommt, braucht es eine spezielle Strecke in Wellenform, die an die Form einer Sinuskurve angelegt sind. Der Belag sollte außerdem möglichst hart sein und ist meist aus Beton oder Asphalt, weshalb er sich auch ideal für Skateboards, Longboards und Inline-Skates eignet. Ursprünglich wurden Pumptracks als Trainingsareal für Downhill Fahrer angelegt, die auf den hügeligen Strecken ihr Fahrgefühl verbessern wollten um bei der Abfahrt und kleinen Hügeln den Schwung nur durch Verlagerung des Körpergewichts zu erhöhen, statt durch das Treten der Pedale das Gleichgewicht auf dem Rad zu riskieren. Inzwischen sind Pumptracks vor allem bei BMX-Fahrern beliebt.

Jan Ullrich heute

Nach fast 13 Jahren Ehe trennen sich der ehemalige Radprofi Jan Ullrich und seine Frau Sara. Medienberichten zufolge hat der frühere Tour de France Sieger sich vor rund einem Monat von seiner Frau getrennt – der Bild Zeitung gegenüber bestätigte er die Gerüchte nun.

Die drei Kinder des Paars sind bei der Mutter im Allgäu, Ullrich selbst lebt derzeit auf Mallorca. Das Paar machte keine Aussagen zu den Gründen für die Trennung. Ullrich erklärt jedoch, dass er die ganze Zeit weinen könne — einerseits aus Trauer, aber andererseits auch vor Glück. Zwar vermisse er seine Kinder, er haben aber auch bereits eine neue Freundin, so der 44 Jahre alte Ex-Radler.

Jan Ullrichs Karriere

Jan Ullrich, geboren 1973 in Rostock, ist der erste und bisher einzige Deutsche, der die Tour de France gewann. Nach dem Sieg 1997 wurde seine Karriere jedoch von diversen Doping-Skandalen überschattet. So wurde er 2002 6 Monate wegen Amphetaminen gesperrt und war 2006 in den Dopingskandal Fuentes verwickelt, der ihn letztendlich seinen Platz im Team T-Mobile kostete und ihn dazu bewog, sich aus dem aktiven Radsport zurück zu ziehen.

Ullrich galt lange Zeit als das German Wunderkind des Radsports. Im zarten Alter von Neun Jahren gewann er sein erstes Schulrennen, 1983 das erste richtige Rennen für den SG Dynamo Rostock – auf einem geliehenen Rad mit Turnschuhen. 1996 nahm er dann erstmals an der Tour de France teil, gewann eine Tour-Etappe und wurde zweiter hinter seinem Teamkollegen Bjarne Riis. Kurz darauf kamen die ersten Doping-Vorwürfe gegen ihn zu tragen, als Riis erklärte erhabe den Toursieg nur durch “unerlaubte Mittel” erreicht.

1998 war Ullrich dann in der schlechtesten Verfassung seiner Karriere, gewann aber dennoch den zweiten Platz bei der Tour de France. 2013 gab der französische Senat bekannt, dass Ullrich bei diesem zweiten Platz mit dem verbotenen Mittel EPO gedopt war.

Sunweb gibt Tourteam bekannt

Die Tour de France steht in den Startlöchern und wir warten gespannt auf die deutschen Teilnehmer des größten Radsportevents der Welt. Jetzt können wir uns endlich auf Informationen aus dem Team Sunweb freuen: der Freiburger Simon Geschke und Nikias Arndt aus dem Buchholz werden für das Team bei der 105. Tour de France am 7. Juli starten.

Deutsche Erfolge bei der Tour de France

Seit 1903 gab es bis dato 104 Touren durch Frankreich und die angrenzenden Länder. Sportler aus allen Nationen schwingen sich in dieser langen Geschichte auf das Rad, um Etappensiege zu erringen und die Weltrangliste anzuführen. Natürlich gibt es auch einige deutsche Sportler, die hier schon Erfolge feiern konnten. Wir haben die erfolgreichsten deutschen Tourteilnehmer zusammengetragen.

Bei der Tour de France gibt es für deutsche Sportler insgesamt 89 Tageserfolge. Diese teilen sich wie folgt auf:

  • Marc Kittel: 14 Siege zwischen 2014 und 2017
  • Erik Zabel: 12 Siege zwischen 1995 und 2002
  • André Greipel: 11 Siege zwischen 2011 und 2016
  • Rudi Altig: 8 Siege zwischen 1962 und 1969
  • Jan Ullrich: 7 Siege zwischen 1996 und 2003
  • Dietrich Thurau: 6 Siege 1977 und 1979 – 5 davon alleine 1977
  • Tony Martin: 5 Siege zwischen 2011 und 2015
  • Olaf Ludwig: drei Siege 1990 bis 1993
  • Stefan Schumacher: 2 Siege von 2008 (aberkannt wegen Doping)
  • Jens Voigt: 2 Siege 2001 und 2006
  • Rolf Gölz: 2 Siege 1987 und 1988
  • Klaus-Peter Thaler: 2 Siege 1977 und 1978
  • Rolf Wolfshohl: 2 Siege 1967 und 1970
  • Otto Weckerling: 2 Siege 1937 und 1938
  • Erich Bautz: 2 Siege 1937

Je einen Sieg haben:

Simon Geschke (2015), Heinrich Haussler (2009), Marcus Burghardt (2008), Linus Gerdemann (2007), Matthias Kessler (2006), Marcel Wüst (2000), Jens Heppner (1998), Willi Oberbeck (1938), Heinz Wengler (1937) sowie Kurt Stöpel (1932).

Wir drücken den deutschen Teilnehmern die Daumen, dass sie die Statistik 2018 erweitern!

Die Tour de France 2018

Bald ist es wieder so weit: Die Tour de France beginnt wieder und Radfahrer aus aller Welt kämpfen um den Gesamtsieg in einem der anspruchsvollsten Radrennen der Welt. Aber leider gibt es bei der Tour de France ein kleines Problem: Seit Idole wie Neil Armstrong und Jan Ulrich zugaben, dass sie bei der Tour gedopt waren, überrascht es kaum noch, wenn schon wieder ein Radsportler unter Dopingverdacht steht. Darunter leidet der Ruf der Tour de France ebenso wie das Ansehen der Fahrer. Der neueste Fall: Der Brite Christopher Froome.

Viermal gewonnen – viermal gedopt?

Wie die FAZ berichtet, steht nun erneut der Brite Christopher Froome unter Verdacht. Er soll angeblich gedopt haben – was auch seine letzten vier Siege in ein ungutes Licht rückt. Der 33 Jahre alte Froome, der in Kenia geboren wurde und in England aufgewachsen ist, fährt für das Team Sky. Bei einem Dopingtest 2017 nach der Radrundfahrt durch Spanien im September 2017 wurde er positiv auf das Asthmamittel Salbutamol, das als Dopingmittel gilt, getestet. Seit nunmehr 9 Monaten läuft daher eine Ermittlung gegen ihn. Noch am Sonntag hatte die französische Tageszeitung “Le Monde” behauptet, dass die ASO Froome nicht an der Tour de France teilnehmen lassen wolle, da die Doping-Vorwürfe scheinbar doch mehr als nur Vorwürfe wären.

Froome darf fahren

Am Montag nun berichtet die FAZ, dass Froome doch bei der Tour de France fahren dürfe. „Ich bin sehr zufrieden, dass die UCI mich entlastet hat“, zitiert die Online-Ausgabe der Zeitung den 33-jährigen Briten. Der Tour-Veranstalter Amaury Sport Organisation (ASO) hat die Entscheidung des Weltverbands UCI akzeptiert und lässt Christopher Froome somit zur 105. Tour de France zu.

Diskussionen gibt es trotzdem

Trotz alledem – oder gerade deshalb – ebben die Diskussionen um Doping bei den Radrennprofis natürlich nicht ab. Es wird sich zeigen, wie es um Doping bei der Tour de France 2018 steht.