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Sunweb gibt Tourteam bekannt

Die Tour de France steht in den Startlöchern und wir warten gespannt auf die deutschen Teilnehmer des größten Radsportevents der Welt. Jetzt können wir uns endlich auf Informationen aus dem Team Sunweb freuen: der Freiburger Simon Geschke und Nikias Arndt aus dem Buchholz werden für das Team bei der 105. Tour de France am 7. Juli starten.

Deutsche Erfolge bei der Tour de France

Seit 1903 gab es bis dato 104 Touren durch Frankreich und die angrenzenden Länder. Sportler aus allen Nationen schwingen sich in dieser langen Geschichte auf das Rad, um Etappensiege zu erringen und die Weltrangliste anzuführen. Natürlich gibt es auch einige deutsche Sportler, die hier schon Erfolge feiern konnten. Wir haben die erfolgreichsten deutschen Tourteilnehmer zusammengetragen.

Bei der Tour de France gibt es für deutsche Sportler insgesamt 89 Tageserfolge. Diese teilen sich wie folgt auf:

  • Marc Kittel: 14 Siege zwischen 2014 und 2017
  • Erik Zabel: 12 Siege zwischen 1995 und 2002
  • André Greipel: 11 Siege zwischen 2011 und 2016
  • Rudi Altig: 8 Siege zwischen 1962 und 1969
  • Jan Ullrich: 7 Siege zwischen 1996 und 2003
  • Dietrich Thurau: 6 Siege 1977 und 1979 – 5 davon alleine 1977
  • Tony Martin: 5 Siege zwischen 2011 und 2015
  • Olaf Ludwig: drei Siege 1990 bis 1993
  • Stefan Schumacher: 2 Siege von 2008 (aberkannt wegen Doping)
  • Jens Voigt: 2 Siege 2001 und 2006
  • Rolf Gölz: 2 Siege 1987 und 1988
  • Klaus-Peter Thaler: 2 Siege 1977 und 1978
  • Rolf Wolfshohl: 2 Siege 1967 und 1970
  • Otto Weckerling: 2 Siege 1937 und 1938
  • Erich Bautz: 2 Siege 1937

Je einen Sieg haben:

Simon Geschke (2015), Heinrich Haussler (2009), Marcus Burghardt (2008), Linus Gerdemann (2007), Matthias Kessler (2006), Marcel Wüst (2000), Jens Heppner (1998), Willi Oberbeck (1938), Heinz Wengler (1937) sowie Kurt Stöpel (1932).

Wir drücken den deutschen Teilnehmern die Daumen, dass sie die Statistik 2018 erweitern!

Die Tour de France 2018

Bald ist es wieder so weit: Die Tour de France beginnt wieder und Radfahrer aus aller Welt kämpfen um den Gesamtsieg in einem der anspruchsvollsten Radrennen der Welt. Aber leider gibt es bei der Tour de France ein kleines Problem: Seit Idole wie Neil Armstrong und Jan Ulrich zugaben, dass sie bei der Tour gedopt waren, überrascht es kaum noch, wenn schon wieder ein Radsportler unter Dopingverdacht steht. Darunter leidet der Ruf der Tour de France ebenso wie das Ansehen der Fahrer. Der neueste Fall: Der Brite Christopher Froome.

Viermal gewonnen – viermal gedopt?

Wie die FAZ berichtet, steht nun erneut der Brite Christopher Froome unter Verdacht. Er soll angeblich gedopt haben – was auch seine letzten vier Siege in ein ungutes Licht rückt. Der 33 Jahre alte Froome, der in Kenia geboren wurde und in England aufgewachsen ist, fährt für das Team Sky. Bei einem Dopingtest 2017 nach der Radrundfahrt durch Spanien im September 2017 wurde er positiv auf das Asthmamittel Salbutamol, das als Dopingmittel gilt, getestet. Seit nunmehr 9 Monaten läuft daher eine Ermittlung gegen ihn. Noch am Sonntag hatte die französische Tageszeitung “Le Monde” behauptet, dass die ASO Froome nicht an der Tour de France teilnehmen lassen wolle, da die Doping-Vorwürfe scheinbar doch mehr als nur Vorwürfe wären.

Froome darf fahren

Am Montag nun berichtet die FAZ, dass Froome doch bei der Tour de France fahren dürfe. „Ich bin sehr zufrieden, dass die UCI mich entlastet hat“, zitiert die Online-Ausgabe der Zeitung den 33-jährigen Briten. Der Tour-Veranstalter Amaury Sport Organisation (ASO) hat die Entscheidung des Weltverbands UCI akzeptiert und lässt Christopher Froome somit zur 105. Tour de France zu.

Diskussionen gibt es trotzdem

Trotz alledem – oder gerade deshalb – ebben die Diskussionen um Doping bei den Radrennprofis natürlich nicht ab. Es wird sich zeigen, wie es um Doping bei der Tour de France 2018 steht.